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SLOWAKEI 2026 // Tag 1 – Bratislava

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SLOWAKEI 2026 // Tag 1 – Bratislava

14. November 2023
Nach langer Zeit fühlte es sich endlich wieder nach Reisen an. wir starten die saison 2026 mit einer reise in ein uns bisher unbekanntes land – die Slowakei. Die Ankunft war relativ unspektakulär und genau deshalb so schön: Auto abstellen, Koffer ausladen, kurz durchatmen. Dieses kleine Innehalten, das man nur kennt, wenn man weiß, dass vor einem mehrere Tage voller neuer Eindrücke liegen. Viel Zeit zum Ankommen blieb allerdings nicht. Noch am selben Abend ging es weiter – unser erstes Ziel: Bratislava.

#Startpunkt mit Weitblick

Unsere Route begann am bekannten UFO Bratislava. Hoch über der Donau gelegen, bietet die futuristische Konstruktion normalerweise einen beeindruckenden Blick über die Stadt. An diesem Abend lag vieles im Dunkeln, doch gerade der Kontrast zwischen moderner Architektur, kalter Luft und den vereinzelten Lichtern der Stadt hatte etwas Besonderes. Ein erster Eindruck, der direkt klar machte: Bratislava ist vielseitiger, als man es vielleicht erwartet.

Von hier aus ging es zu Fuß Richtung Altstadt.

#Historische Kulisse

Auf dem Weg passierten wir das historische Gebäude des Slowakisches Nationaltheater. Das prachtvolle Bauwerk mit seiner klassizistischen Fassade wirkt selbst bei Dunkelheit eindrucksvoll und markiert einen sanften Übergang von den moderneren Bereichen der Stadt in das historische Zentrum.

#Kleine Gassen

Wenige Minuten später tauchten wir endgültig in die Altstadt ein. Die Gassen waren ruhig, fast leer. Viele Gebäude noch weihnachtlich geschmückt, Lichterketten spannten sich über die Straßen und tauchten alles in ein warmes, goldenes Licht. Trotz der Kälte hatte die Stadt eine erstaunlich gemütliche Atmosphäre. Eines der ersten Details, das uns zum Anhalten brachte, war die berühmte Čumil – die originelle Bronzestatue eines Kanalarbeiters, der scheinbar aus einem Schacht heraus die Passanten beobachtet. Ein kleines, humorvolles Element, das zeigt, wie verspielt Bratislava mit Kunst im öffentlichen Raum umgeht.

Von dort aus ging es weiter zum Altes Rathaus Bratislava. Der Komplex gehört zu den ältesten Gebäuden der Stadt und prägt mit seinem Turm und dem Innenhof das Bild des historischen Zentrums. Auch ohne Tageslicht ließ sich erahnen, wie viel Geschichte hier zusammenkommt.

Ein kurzer Stopp führte uns zum Urban House. Selbst am Abend war die besondere Atmosphäre spürbar – ein Ort, der Kreativität, Café-Kultur und urbanes Leben verbindet und sich perfekt in das junge, offene Stadtbild einfügt.
Nicht weit entfernt liegt die Alte Markthalle Bratislava. Das imposante Gebäude ist heute ein Ort für Märkte, Events und Begegnungen. Auch wenn es bereits geschlossen war, hatte der Platz davor etwas sehr Ruhiges, fast Entschleunigtes.

Weiter ging es vorbei an der kleinen Kaplnka svätého Jána Evanjelistu, die unscheinbar wirkt, aber einen starken Kontrast zum Trubel anderer europäischer Hauptstädte bildet.

Ein echtes Highlight war das Michael’s Gate – das letzte erhaltene Stadttor der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Im warmen Licht der Straßenlaternen wirkte das Tor fast märchenhaft und markierte für uns einen der eindrucksvollsten Punkte des Abends.

Von dort führte unser Weg weiter zum Hurbanovo námestie, einem offenen Platz, der auch am Abend eine besondere Ruhe ausstrahlte. Anschließend passierten wir den Bax Tower, bevor wir schließlich wieder den Rückweg zum Auto antraten.

Irgendwann war klar: Die Kälte gewinnt. Nach gut zwei Stunden gaben wir auf und zogen uns zurück ins Warme. Es fühlte sich jedoch nicht wie ein Abschied an, sondern eher wie ein Versprechen. Ein „Wir kommen wieder“. Vielleicht am Ende der Reise, vielleicht mit mehr Zeit und etwas milderen Temperaturen.
Zurück in der Unterkunft wurde deutlich, dass dieser Abend nur der Auftakt war. Vor uns lagen keine weiteren Städte, sondern Natur, Landschaften und ruhige Orte abseits des urbanen Raums. Und dieses angenehme Kribbeln, nicht genau zu wissen, was als Nächstes kommt – aber sicher zu sein, dass es gut wird.
Der erste Tag war kurz, kalt und intensiv. Und genau deshalb der perfekte Beginn für unsere Reise durch die Slowakei.

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